Henrik Stöckicht

Wie ihr im Vorfeld vielleicht schon erfahren habt, habe ich am 1. August 2018 das duale Studium bei der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank begonnen. Die ersten zwei Monate meines dualen Studiums habe ich hauptsächlich in der Filiale in Manderscheid verbracht, bevor es am 1. Oktober nach Heilbronn an die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW Heilbronn) ging. Die DHBW Heilbronn besuche ich immer ungefähr im dreimonatigen Wechsel mit der Bank, aber das kennt ihr ja alles schon aus Lisas Beitrag Start ins Duale Studium. Ich erkläre euch nun, wie so die ersten Tage in Heilbronn abgelaufen sind.

Ein neues Kapitel beginnt

Für mich bedeutet der Umzug nach Heilbronn, dass ich zum ersten Mal wirklich auf mich allein gestellt bin und nicht mehr die Vorzüge von „Hotel Mama“ genießen kann. Das heißt also: selber kochen, waschen, putzen und so weiter … Ob das gut gehen kann???

Als ich dann am 1. Oktober zur Erstsemester-Begrüßung gegangen bin, war ich doch etwas unsicher. Du bist in einer fremden Stadt, du kennst bisher noch niemanden und wo ist überhaupt dein Kursraum? Da ich jetzt nicht unbedingt die nächsten Woche allein rumlaufen wollte, habe ich mich einfach zu einer Gruppe dazugestellt und hatte Glück, dass die Jungs dem gleichen Kurs zugeteilt wurden, wie ich. Ein Problem schon einmal gelöst und mit Hilfe der von der DHBW angebotenen Stadtführung konnte auch schon das nächste Problem gelöst werden und ich erhielt einen kleinen Einblick in die Stadt am Neckar. Natürlich ist Heilbronn keine Metropole, jedoch ist es im Vergleich zu Wittlich ein gewaltiger Unterschied.

Was können Studenten am Besten?

Natürlich Party machen, ähm, ich meine selbstverständlich lernen (nicht das unser Vorstand das noch lesen sollte 😉 ). Am Dienstag den 2. Oktober fand abends das sogenannte „Club Connect“ statt. Das Prinzip ist ganz einfach, man bezahlt für einen Club Eintritt und erhält ein Bändchen mit welchem man dann in sieben verschiedenen Clubs in Heilbronn feiern kann. Bei den Clubs ist für jeden etwas dabei. Ob ihr eher auf Techno, Schlager oder Hip Hop & RnB steht, ist dabei ganz egal. An dem Abend habe ich leider nur zwei Clubs ausprobiert, den „Musikpark“ und das „Kaiser’s“, wobei mir persönlich das Kaiser’s besser gefallen hat, da es eine sogenannte „Skybar“ hat und es schon Spaß macht, mit Blick über die Stadt zu feiern.

Als Nächstes steht nun die beliebte „Students-Tour“ an, bei der wir mit einem Bus von Bar zu Bar gebracht werden und ausreichend Getränke inklusive sind. Ich weiß, dass klingt nach purem Stress und ist auch wirklich hart … 😉

Allerdings weiß ich auch, dass die nächsten Wochen nicht mehr ganz so ablaufen werden und das Partyleben irgendwann auch sein Ende findet, denn dann legen die Dozenten mit Ihren Skripten los und das bedeutet lernen, lernen, lernen … Denn drei Monate sind kein allzu langer Zeitraum und man sollte nicht den Faden in den Vorlesungen verlieren.