Theresa Kropp
Theresa Kropp
Hurra, Hurra der Herbst ist da!

Schon vor ein paar Tagen hat der Herbst mit seinem regnerischen Wetter Einzug bei uns gehalten. Mit Sicherheit versetzt das den ein oder anderen von Euch in bedrückte Stimmung – aber hey, der Herbst hat auch seine positiven Seite. Bunte Wälder beeindrucken mit tollen Farben, leuchtende Äpfel im eigenen Garten verlocken verführerisch. Damit ihr Euch die tristen Tage zusätzlich mit etwas Leckerem versüßen könnt, werde ich Euch heute einmal von einem köstlichen Rezept berichten, welches sich hervorragend für einen kühlen Herbsttag eignet.

Wollt Ihr wissen wie man einen leckeren Apfelkuchen backt?

Am liebsten noch lauwarm und mit jeder Menge Schlagsahne! Mit knackigen, erntefrischen Äpfeln ist er natürlich besonders lecker. Apfelkuchen gibt es überall auf der Welt, jede Region hat ihre eigene Variante. Einige bevorzugen einen Rühr- oder Hefeteig als Basis, andere schwören auf Mürbeteig. Nüsse, Rosinen oder andere leckere Gewürze verleihen dem Kuchen zusätzlich das gewisse Extra. Du kannst Dich auch schwer entscheiden, welcher Dein liebster Apfelkuchen ist? Dann probiere es doch einfach mal mit etwas Neuem aus.

Was Du dafür benötigst:

Füllung:

40 g Butter in Stücken, etwas mehr zum Einfetten

70 g gemahlene Mandeln

1 Zitrone, unbehandelt (2 TL Schale fein abgerieben, Saft ausgepresst)

50 g Zucker

500 g Äpfel geviertelt

Teig und Fertigstellung:

3 Eier

150 g Butter, in Stücken

100 g Zucker

1 TL Vanillezucker

50 g Dinkelmehl

1 TL Backpulver

130 g zerkleinerte zarte Haferflocken

1 Priese Salz

Und so einfach geht’s:

Heize den Backofen zunächst auf 190 Grad vor. Den Boden einer Springform kannst Du bereits mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten.

Für die Füllung des Kuchens musst Du Butter, Zitronensaft und Zucker in einen Topf geben und auf niedriger Temperatur unter ständigem Rühren erhitzen. Nach ein paar Minuten kannst Du die Apfelstücke und die Mandeln hinzugeben und anschließend mit einem Pürierstab zerkleinern. Um die Masse fertigzustellen, musst Du diese lediglich noch einige Minuten dünsten.

Als nächstes kannst Du für den Teig Eier, Butter, Zucker, Vanillezucker, Dinkelmehl, Backpulver, zerkleinerte Haferflocken, Zitronenschale und Salz in eine Rührschüssel geben, um alles gemeinsam zu verrühren. Hast Du dies erledigt? Dann kannst Du 3/4 des Teiges in die vorbereitete Springform füllen. Anschließend kannst Du die Apfelmasse darauf verteilen. Gebe den restlichen Teig in einen Spritzbeutel mit einer kleinen Lochtülle, um den Teig in kleinen Klecksen auf der Füllung zu verteilen.

Und nun ab in den Backofen: Bei 190 Grad wird der Kuchen gebacken. Nach etwa einer Stunde ist der leckere Apfelkuchen bereit für den Verzehr. Zusammen mit einem Klecks Schlagsahne kann er gerne noch lauwarm serviert werden.

Tipps für den perfekten Apfelkuchen:

Die besten Äpfel fürs Backen behalten auch bei Hitze ihre Form und tragen zum süßen Geschmack bei, der für einen leckeren Apfelkuchen entscheidend ist. Hervorragend geeignete Apfelsorten sind Jonagold, Honeycrisp, Breaburn und Pink Lady.

Für den perfekten Mürbeteig solltest Du die Zutaten solange kühlen bis Du sie verwendest. Die Kruste wird besonders knusprig, wenn Du kühle Butter verwendest. Du kannst Butter übrigens auch sehr gut einfrieren. Bewahre sie doch einfach in kleinen Stücken in der Tiefkühlung auf, so hast Du sie immer griffbereit.

Noch ein paar schnelle Tipps rund um den Apfel:

Lagerung:

Am besten werden Äpfel und Birnen an einem kühlen Ort oder im Kühlschrank gelagert. Dann bleiben sie wochenlang frisch und Ihr könnt die Äpfel auch noch genießen, wenn der Herbst schon vorbei ist.

Überreifes Obst:

Du hast ein paar überreife Äpfel oder Birnen? Mach doch einfach einen leckeren Fruchtsaft damit oder zerkleinere die Äpfel für einen leckeren Apfel-Crumble aus dem Backofen.

Einfrieren:

Wenn Du zu viele Äpfel und Birnen hast, schäle, schneide und entkerne sie und friere sie ein. So kannst Du sie das ganze Jahr verwenden! Wenn du die Äpfel nicht einfrieren möchtest, koche doch ein einfaches Kompott. Dieses eignet sich hervorragend als Beilage zu vielen Speisen und ist zugleich ein leckeres Dessert. Gekühlt hält sich dieses einige Tage.

Probiert es einfach mal aus!

Ich hoffe ich konnte Euch ein paar hilfreiche Tipps rund um den Apfel verraten! Vielleicht probiert der ein oder andere das Rezept einmal aus. Lasst es Euch schmecken!

Bis dann, Eure Theresa 🙂