Marie Ostermann
Marie Ostermann

Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen im Jahr 2019. Ich hoffe ihr seid gut in das neue Jahr gerutscht und habt es krachen lassen. Jetzt fängt es wieder an mit dem Zurechtlegen der neuen Vorsätze für’s neue Jahr. Arbeitet ihr schon fleißig an euren guten Vorsätzen? Nein? Da seid ihr auf keinen Fall die Einzigen. 😀

Habt ihr euch eigentlich jemals gefragt, woher die guten Vorsätze kommen? Und warum wir sie so gut wie nie durchziehen?

Schon im alten Rom…

Die Tradition der Vorsätze geht bis in die Antike zurück. Schon damals haben es die Römer am Jahresende ordentlich krachen lassen. Denn der Jahreswechsel war und ist heute immer noch ein besonderes Ereignis. Das Jahresende symbolisiert einen Abschluss und einen Neubeginn.

Am 1. Januar bekräftigten die höchsten Beamten Roms ihre Loyalität gegenüber der Republik und legten vor dem Kaiser einen Eid ab. Dies wurde dann mit einer großen Feier belohnt. Es diente dazu, dass sich das Verhältnis zwischen den Bürgern, dem Staat und den Göttern erneuert.

Auch damals nutzten viele Menschen die Gelegenheit, über das vergangene Jahr nachzudenken und auf das neue Jahr zu blicken. Deswegen feierten die Römer auch Janus, den Gott des Neubeginns mit den zwei Gesichtern, von denen eines in die Vergangenheit und eines in die Zukunft schaut. Sein Name findet sich im Namen des Monats Januar wieder.

Traditionell dient der Jahreswechsel dazu, über das alte Jahr nachzudenken, aus den Fehlern zu lernen und die alten Sorgen hinter sich zu lassen. Oder ganz einfach erklärt: Neues Jahr – neues Glück. 😉

Und warum halten wir unsere Vorsätze nicht?

Ganz einfach: 99% aller Vorhaben, die wir nicht innerhalb von 72 Stunden beginnen, werden niemals umgesetzt. Aber auch durch unrealistische/oberflächliche Vorsätze und Unterschätzung des Aufwands sind Misserfolge vorprogrammiert. Die typischsten „Vorsatz-Killer“ sind zu wenig Geduld, Ehrgeiz und Motivation. Meistens liegt das Problem auch an langjährig hart antrainierten Gewohnheiten, die sich nicht so einfach verändern lassen.

Fazit

Jeder entscheidet natürlich für sich selbst, ob er sich Vorsätze vornimmt. Meiner Meinung nach hat man am Jahresende wichtigeres zu tun, als eine “Vorsätze-Liste” zu schreiben. Wir waren z.B. mit der Inventur und dem Jahresabschluss der Bank beschäftigt und das dauert noch bis ins neue Jahr hinein… 😉

Denkt immer dran: Habt niemals zu hohe Anforderungen an euch. NIEMAND ist vollkommen, denn jeder Mensch hat seine Schwächen.

Bis bald ihr Lieben

Eure Marie