Henrik Stöckicht

Hallo zusammen,

auch von meiner Seite erst einmal noch ein frohes neues Jahr. Ich hoffe, ihr hattet alle einen guten Start und lebt euch so langsam wieder ins Schul- und Berufsleben ein. Für mich hieß es nach dem 1. Semester an der DHBW Heilbronn und den ganzen Weihnachtsfeierlichkeiten erst einmal Koffer packen und ab nach Andalusien, in den Süden Spaniens.

Ab in den Süden

Gemeinsam mit zwei Freunden ging es im Flugzeug nach Malaga, von wo wir dann mit einem Mietwagen nach Marbella weitergefahren sind. Marbella ist eine Stadt mit ca. 150.000 Einwohnern und liegt an der sogenannten Costa del Sol. Angekommen bei 20 Grad und Sonnenschein ging es für uns zunächst zu einem meiner Lieblingsorte in Marbella. Eine der für mich persönlich interessantesten Adressen in Marbella ist der Yachthafen Puerto Banus. Hier findet man eigentlich alles was das Herz begehrt, von Modeboutiquen über gute Restaurants bis hin zu Sportwagen und natürlich den dort liegenden Yachten. Auch zum Party machen ist der Puerto Banus die richtige Adresse. Abgesehen von den zahlreichen Beachclubs in Marbella, gibt es im Hafen einige Clubs und Bars in denen sich das Nachtleben gut aushalten lässt.

Wenn man es allerdings eher ruhiger und idyllischer angehen lassen möchte, dann ist der Besuch in der Altstadt von Marbella ein Muss. Durch die kleinen engen Gassen entlang, an einer kleinen Kapelle und vielen kleinen spanischen Geschäften vorbei, gelangt man zum “Plaza de los Naranjos”. Auf diesem Platz ist man umgeben von Orangenbäumen, kleinen angelegten Beeten und selbstverständlich einigen leckeren Restaurants. Überquert man von der Altstadt in Richtung Strandpromenade die “Goldene Meile”, so landet man mitten auf dem “Plaza de Salvador Dali”. Salvador Dali ist nicht nur durch die Dali-Masken in der Serie “Haus des Geldes” bekannt, sondern auch durch seine zahlreichen Kunstwerke. In Marbella findet man die Figur des Perseo, der die Tötung der Medusa veranlasste, eine Statue des Don Quijote, sowie die drei Tonnen schwere Rhinozeros-Statue, die ein Geschenk anlässlich der Hundertjahr-Feier von Salvador Dali war.

Silvester in Marbella

Zum Jahreswechsel haben wir es etwas ruhiger angehen lassen. Am Silvesterabend haben wir zuerst gemeinsam gekocht, gegessen und uns dann auf den Weg ins Stadtzentrum von Marbella gemacht. Wir haben uns in eine am Meer gelegene Bar gesetzt und eine spanische Tradition beobachtet …

In Spanien ist es üblich, in den letzten zwölf Sekunden des endenden Jahres – welche durch zwölf Glockenschläge begleitet werden – jeweils eine Weintraube zu essen. Dabei ist es egal, ob man sich gerade auf einer Strandparty oder zu Hause befindet. Diese Tradition ist für viele Spanier von großer Bedeutung, da sie über das Glück im kommenden Jahr entscheiden soll. Es war interessant zu sehen, dass wirklich fast alle diese Tradition pflegen und darauf großen Wert legen. Anschließend stößt man mit einem Glas Sekt an und wünscht sich im neuen Jahr viel Glück.

Da jeder schöne Urlaub allerdings auch sein Ende findet, heißt es nun für mich zurück an die Arbeit. In der Bank warten jetzt viele neue und interessante Aufgaben auf mich. Denn im Gegensatz zu meinen Mitauszubildenden habe ich in den letzten drei Monaten nur Vorlesungen und keinen reinen Arbeitstag gehabt. Also – Gas geben, bevor Mitte März das 2. Semester startet.

Macht’s gut und bis bald 🙂