Henrik Stöckicht
Henrik Stöckicht

Hallo zusammen,

es ist wieder Weihnachten und ein schwieriges Jahr mit Höhen und Tiefen neigt sich dem Ende entgegen. Die Zubereitung des perfekten Weihnachtsessens stellt viele Familien Jahr für Jahr aufs Neue vor eine große Herausforderung. Ein absoluter Klassiker und einer meiner Favoriten ist der traditionelle Gänsebraten. Was ihr dafür alles benötigt und wie die Gans richtig zubereitet wird, erfahrt ihr weiter unten.

Zutaten

  • eine bratfertige Gans (4 bis 4,5kg)
  • 4 El Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 4 säuerliche Äpfel
  • 1 Zweig Majoran, frisch oder getrocknet
  • 2 Zwiebeln
  • 1 TL Speisestärke zum Binden

Zubereitung

Zunächst müsst ihr den Backofen auf 180 °C vorheizen. Dann entfernt ihr das Fett von der Gans und stellt es beiseite (daraus kann später leckerer Gänseschmalz zubereitet werden). Die Gans muss von innen, wie außen gründlich gewaschen und anschließend mit Küchenpapier sorgfältig trocken getupft werden.

Danach schält ihr die Äpfel und die Zwiebeln und schneidet Beides in mittelgroße Würfel. Ihr könnt die Äpfel und Zwiebeln je nach Geschmack mit Majoran und etwas Salz würzen und damit die Gans füllen. Die Öffnungen der Gans werden mit Holzspießchen verschlossen, sodass später nichts herausfällt.

Die Keulen der Gans solltet ihr mit Küchengarn locker zusammenbinden. Die Haut wird kräftig und vollständig mit Salz eingerieben (3 bis 4 EL). Die Gans wird mit der Brustseite nach unten in einen großen Bräter oder auf ein tiefes Backblech gesetzt und mit 200 ml Wasser angegossen. Im Backofen schiebt ihr den Gänsebraten auf die unterste Schiene und lasst sie dann 30 bis 40 Minuten bei Ober- und Unterhitze garen.

Anschließend wendet ihr die Gans und lasst sie weitere 2 ½ Stunden zu Ende garen. Dabei begießt ihr sie etwa alle dreißig Minuten mit dem ausgetretenen Fett, sodass das Fleisch saftig und die Haut knusprig wird. Eine Viertelstunde vor dem Servieren erhöht ihr die Temperatur des Backofens auf 230 °C um eine schöne Bräune zu erhalten.

Danach holt ihr die Gans aus dem Ofen heraus und haltet sie bei 140 °C in einem anderen Behälter warm. Dann müsst ihr den Bratensaft und das Bratenfett abgießen. Das Fett wird sich nach kurzer Zeit oben absetzen und sollte abgeschöpft werden. Die Speisestärke nutzt ihr daraufhin zum abbinden der Sauce und lasst diese auf dem Herd noch einmal kurz aufkochen.

Den fertigen Gänsebraten setzt ihr auf eine große Servierplatte und tranchiert sie. Serviert wird die Gans gemeinsam mit der Sauce und der Füllung. Am besten passen die Klassiker Rotkraut und Kartoffelknödel als Beilage. Das dürft ihr jedoch nach eurem eigenen Geschmack entscheiden.

Zum Abschluss

Ich hoffe ich konnte euch bei der Suche nach dem perfekten Weihnachtsessen weiterhelfen und wünsche euch und euren Familien ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2021. Wenn ihr für die nächsten Tage noch weitere Rezeptideen sucht, findet ihr in unserem Archiv einige alternative Gerichte zum nachkochen…