Anabel Peters
Anabel Peters

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich mal über ein Thema berichten, das man in letzter Zeit immer öfters in den Medien sieht und hört: Sprengung von Geldautomaten durch spezialisierte Banden. Allein 2016 waren es in Deutschland 318 Fälle, in denen Geldautomaten gesprengt wurden. Die Täter gehen dabei meistens so vor, dass sie ein Gasgemisch verwenden, um den Automaten zu sprengen. Dabei ist der Schaden am Gebäude und am Automaten häufig viel höher als die erbeutete Geldsumme. Meistens brauchen die Täter für die Sprengung eines Geldautomaten nur 3 Minuten.

Was können Banken dagegen tun? Wie können Banken sich absichern?

Die Geldautomaten sind zwar versichert und somit zahlt im Falle der Sprengung die Versicherung den Schaden. Aber wie man das von der privaten Autoversicherung kennt, erhöht sich im Schadensfall die Versicherungsprämie, die die Banken dann an die Versicherungen zahlen müssen. Darum ist es natürlich besser, Angriffe auf Automaten zu verhindern bzw. uninteressant zu machen.

Eine erfolgreiche Möglichkeit: Banken können die Geldautomaten mit Farbpatronen ausstatten. Diese werden bei ungerechtfertigten Zugriffen ausgelöst und färben die Geldscheine ein. Sie werden damit wertlos für die Täter. Es gibt noch zahlreiche andere Methoden, die aber von den Banken und Automatenherstellern geheim gehalten werden.

Was kann man selbst tun?

Wenn Euch etwas verdächtiges auffällt – Ihr also zum Beispiel Leute bemerkt, die Geldautomaten beobachten oder sich dort seltsam verhalten: Spielt auf keinen Fall den Helden. Informiert dann die Bank oder die Polizei, damit diese entsprechende Schritte einleiten können.

Ich hoffe wirklich, dass wir von solchen Angriffen verschont bleiben. Die sind nämlich neben dem entstehenden Schaden oft auch sehr gefährlich für Bewohner und Nachbarn von betroffenen Gebäuden.

So … jetzt hab ich euch genug darüber erzählt 🙂
Bis zum nächsten Mal.