Lisa Nett
Lisa Nett

Zu einer erfolgreichen und abwechslungsreichen Ausbildung gehört neben der Praxis auch der theoretische Teil, den wir Azubis blockweise in der Berufsschule in Bernkastel absolvieren.

Fünf weitere Neuankömmlinge und ich starteten unsere Ausbildung im August 2015 bei der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank. Die ersten Wochen und Monate verbrachten wir in den verschiedenen Filialen und internen Abteilungen. Unser erster Schulblock begann hingegen erst Anfang November in der BBS in Bernkastel. Mit elf weiteren Azubis aus anderen Banken starteten wir montagmorgens in unseren ersten Schultag. Nach kurzem Vorstellen und einigen organisatorischen Dingen brachten wir den Tag schnell hinter uns, denn schon am Dienstag starteten wir mit zwei unserer Lehrer auf eine dreitägige Klassenfahrt.

Die Reise führte uns nach Bischofsdrohn bei Morbach, in eine kleine aber feine Jugendherberge mit Selbstversorgerhaushalt. Nach der Zimmerbelegung, die erstaunlich schnell und ohne Probleme über die Bühne ging, trafen wir uns alle zusammen im Seminarraum wieder. Gemeinsam mit den Lehrern und zwei Ausbildungsleiterinnen starteten wir die ersten Kennenlernspiele. Wir merkten schnell, dass nicht immer nur der erste Eindruck zählt und staunten nicht schlecht über die meist unerwarteten Lieblingsfilme, -musik oder Hobbys der anderen Azubis, die von unseren Ersteinschätzungen abweichten.

Nachdem dann jeder mehr als nur den Namen seines Gegenübers kannte, trugen wir uns alle in eine Liste ein, die den Koch- und Spülplan aufführte. Diese füllte sich schnell und somit war klar, wer an welchen Tagen bei Frühstück, Mittag- und Abendessen hinter dem Herd bzw. der Spüle stand. Die ersten Freiwilligen konnten ihr Können gleich mittags unter Beweis stellen. Die anderen hatten hingegen noch ein wenig Zeit für sich, spielten eine Runde Billard, kauften noch eine Kleinigkeit im nahegelegenen Supermarkt oder saßen zusammen auf den Zimmern. Das Essen war mit Käsespätzlen, Wraps und täglich frischem Obst und Gemüse immer sehr gelungen. Die restlichen Tage verbrachten wir mit weiteren Spielen, einer professionellen Farb- und Stilberatung, Teambuilding, Gruppenarbeit und Vorträgen. Unter anderem entwickelten wir in Kleingruppen eigene Flyer, wo jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen konnte.

Zum Schluss ließen wir die Tage noch einmal Revue passieren und waren uns alle einig, dass uns die Fahrt super viel Spaß gemacht hat und es zum Kennenlernen ein perfekter Start in die Berufsschule war! Die restlichen fünf Wochen Schule vergingen schließlich auch wie im Flug und somit tauschten wir noch vor dem neuen Jahr wieder die Schulbank gegen den Bankschalter ein.

Wir hoffen ihr seid alle erfolgreich in 2016 gestartet und seid genauso gespannt wie wir, was das neue Jahr so bringen wird!